Juxer Schwarzerde


Ein altes Verfahren Böden fruchtbar zu machen ist wieder aktuell. Ob bei den Indios im Amazonas oder die fruchtbaren Schwarzerdeböden in Osteuropa, in beiden Fällen war Holzkohle im Spiel. Ob gezielt wie bei den Amazonasindianer oder durch Waldbrände hat die Kohle, wenn sie im Boden und mit Nährstoffen angereichert ist, positive Wirkung auf den Humusaufbau, sowie das Pflanzenwachstum. Durch die riesige Oberfläche von bis zu 300 m² pro Gramm ist sie in der Lage das bis zu Fünffache ihres Eigengewichts an Wasser und der darin aufgelösten Nährstoffen aufzunehmen. Bei Bedarf holt sich die Pflanze die Nährstoffe die sie braucht und wird nicht zwangsernährt wie bei löslichen Nährstoffdünger. Es findet keine Auswaschung statt, da alles in einem krümelstabilisierten Ton-Kohle-Humus Komplex organisch gebunden ist.

Die bei uns eingesetzte Pflanzenkohle wird aus Siebresten der Hackschnitzelerzeugung hergestellt. Durch ein spezielles Verfahren wird das Material auf über 600 C° erhitzt und anschließend mit Wasser abgeschreckt. Durch dieses Produktionsverfahren entsteht eine sehr saubere und offenporige Kohle, die auch zur Verfütterung eingesetzt werden kann. Wenn diese Kohle nun durch Kompostierung mit Nährstoffen und der richtigen Biologie aufgeladen wird, entsteht unsere Juxer Schwarzerde. Dieser aus ausgewählten Rohstoffen (Rindermist, kräuterreicher Wiesenschnitt, Ton und Gesteinsmehl, Pflanzenkohle und vieles mehr) hergestellte Aufbauhumus sorgt durch die Pflanzenkohle und den intensiven Kompostierprozess für einen dauerhaften und nachhaltigen Bodenaufbau, stabile Erträge und gesunde wohlschmeckende Lebensmittel.

 

In Kombination mit einer Mulchabdeckung aus Rasenschnitt, Heu etc. bedarf es keiner zusätzlichen chemischen oder biologischen Düngung. Ebenso wird die Wasserspeicherfähigkeit enorm erhöht, was bei den immer häufiger werdenden Trockenperioden ein echter Segen ist. Als Beispiel: In den letzten heißen Sommern brauchten wir bei unseren Tomaten und Paprika nur jeden 2-3 Tag Gießen. Mit der Extremtrockenheit 2018 kamen unsere Kartoffelpflanzen sehr gut zurecht. In Auftrag gegebene Analysen unserer Kartoffeln nach der Ernte bestätigten dies zudem.

 

Gehen sie in ihren Garten zum Geniesen und nicht nur zum Gießen.

 

Anwendung:

 

Gleichmäßig in den Boden eingearbeitet (5- max 10, bei sandigen Böden bis zu 15 cm tief) entfaltet es am besten seine Wirkung. Die Aufwandmenge beträgt 10, bei schlechten Böden bis 20 Liter pro m². Bitte beachten sie, dass Juxer Schwarzerde kein Dünger sondern ein Bodenaktivator ist, der den Boden wieder in sein natürliches Gleichgewicht bringt. Stimmen sie auch ihre Bewässerung darauf ab, denn die Schwarzerde speichert Wasser viel besser als ihre „ gewohnte Gartenerde“. Da wir lebendige Biologie anbieten, die Luft zum Atmen benötigt, verkaufen wir momentan nur lose ab Hof. Auf Vorbestellung auch in Big Bags.